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Unser aktuelles Projekt "Historischer Speicher"

 

Mai 2018 Die Firma Brüggemann und Köster hat mit der Vormontage und Reparatur des Fachwerkes der Schmiede begonnen.

In einigen Tagen werden erste Fachwerksteile am Wittenhus errichtet.

Jetzt zahlt es sich aus, dass im ganzen letzten Jahr alte Eichenstämme bzw. Eichenbalken zusammengetragen wurden.


Der Flecken Liebenau kann auf eine lange Schmiedetradition verweisen. Am Rande Liebenaus liegt das archäologisch bedeutsame Gräberfeld der Altsachsen. Bei Grabungen der Uni Göttingen im Jahr 2015 wurde in der Nähe des Gräberfeldes, in einer Hofanlage aus dem Jahr um 800 n. Chr., Eisenluppe gefunden, so dass eine frühe Eisenbearbeitung nachweisbar ist. Im 16. und im Anfang des 17. Jahrhunderts gab es im Gemeindegebiet 7 Reckmühlen, die Sensen schmiedeten. Die Liebenauer Sensenschmiede hatten einen guten Ruf, so dass ihnen vom Herzog zu Braunschweig und Lüneburg das Privileg der Sensenherstellung und somit eine Monopolstellung eingeräumt wurde. Die letzte Sensenschmiede wurde 1913 geschlossen.

 

Der Heimatverein Liebenau möchte diese alte Schmiedetradition wieder aufleben lassen. Im Garten des vereinseigenen Heimathauses, "Witten Hus", soll eine Schmiede errichtet werden. Der Heimatverein kann aus einem Nachbarort einen stark renovierungsbedürftigen Fachwerkspeicher (Alter ca. 200 Jahre) erwerben. Dieses Gebäude (Grundmaße 6 x 5 m) soll abgebaut und im Garten des Heimathauses als Schmiede wieder aufgebaut werden. Die veranschlagten Kosten für diese Maßnahme betragen ca. 41.000 €. Als Einstieg in die Schmiedetradition fand am 12.6.2016 das 1. Liebenauer Schmiedefest statt.

 

Als Nutzungskonzept ist vorgesehen:

 

1. Einrichtung eines kleinen Schmiedemuseums mit vorhandenen Exponaten. (Werkzeuge und Reckhammer der letzten Reckmühle, in Liebenau vor 1913 gefertigte und gestempelte Sensen, der Gildestab der Sensenschmiede, Bilder Liebenauer Schmiede und Meisterbriefe)

 

2. Nutzung der Schmiede für Schmiedekurse, z.B. Messerschmiedekurse. Anschauungsobjekt nicht nur für die Kinder der nahe liegenden Grundschule, sondern auch für Interessierte andere Schulen.

 

3. Nutzung als Hochzeitsschmiede. Das "Witten Hus" wird von der Samtgemeinde Liebenau auf Wunsch auch für Trauungen genutzt. So könnte das Brautpaar  symbolisch vom Schmied vorbereitete Metallringe zusammenschmieden.

 

 

... und das waren einige unsere letzten Projekte

Renovierungsarbeiten am Kriegerdenkmal im Sündern.

Pflasterarbeiten am Witten Hus.


Arbeitseinsatz

Die Bänke im Sündern wurden erneuert und laden zum Rasten ein.



Im Mai 2018 sind insgesamt 5 Bänke neu aufgestellt worden. Drei im Verlauf des Arkenberger Weges, vor und an der Schweizerlust, eine an der Eisenbahnbrücke oberhalb vom Spargelhof Dohrmann und eine am Kinderheim (ehemalige Polizeischule).